Insektenburger Produkte Startups

„Beat Burger“: Bugfoundation mit Insektenburger in neuer Version

Das Osnabrücker Insektenfood-Startup Bugfoundation hat einen Produktrelaunch für seinen Insektenburger gestartet. Das überarbeitete Pionierprodukt soll zukünftig als „Beat Burger“ in die Regale kommen.

Die Bugfoundation ist eines der bekanntesten Entofood-Startups in Deutschland. Im Januar 2018 stellte das Osnabrücker Unternehmen seinen Insektenburger für den deutschen Markt auf der Grünen Woche in Berlin vor, im April 2018 folgte der Marktstart. Jetzt, knapp 3 Jahre später – und mit viel gesammelter Erfahrung – hat die Bugfoundation einen Produktrelaunch angekündigt.

Beat Burger: Insektenburger mit neuer Marke und Rezeptur

Der Insektenburger soll zukünftig „Beat Burger“ heißen. Der Name leitet sich ab von „Bugmeat-Burger“, wortwörtlich also Insektenfleisch-Burger und bezieht sich damit auf „Meat“ (Rindfleisch), für das er eine Alternative darstellen soll.

Neben dem neuen Namen gibt es eine neue Rezeptur. „Die neue Rezeptur schmeckt nicht nur noch besser, sondern ist auch ento-vegan und reich an Proteinen und Ballaststoffen“, schreibt die Bugfoundation. Mit ento-vegan ist hier ein Produkt gemeint, das außer Insekten nur pflanzliche Zutaten enthält (im englischsprachigen Raum ist der Ausdruck „entotarian“, also entotarisch geläufiger). Die Insekten im Beat Burger sind Buffalowürmer, die Larven einer Schwarzkäferart (Alphitobius diaperinus). Im Vergleich zur früheren Version des Insektenburgers, die zu 40 Prozent aus Sojaprotein bestand, verzichtet die Bugfoundation in der neuen Version auf Soja.

Neuer Insektenburger im Video

Zum Beat Burger hat die Bugfoundation ein Video auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlicht:

Marktstart für Beat Burger noch unbekannt

Im Moment werden die alten Produkte aus den Tiefkühlregalen gezogen, schreibt die Bugfoundation. Zum Marktstart des Beat Burgers gibt es aktuell noch keine Information: „Ein genaues Datum können wir leider noch nicht mitteilen.“

Artikelbild (oben): Bugfoundation/Screenshot vom YouTube-Video

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